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D.LIVE / Mitsubishi Electric HALLE: Besucherzählung und Visitor Experience erstmals präzise verstehen und steuern

D.LIVE / Mitsubishi Electric HALLE: Besucherzählung und Visitor Experience erstmals präzise verstehen und steuern

Ausgangssituation

Die Mitsubishi Electric HALLE gehört zu den zentralen Veranstaltungsorten in Düsseldorf und ist Teil des D.LIVE-Portfolios.

Wie viele etablierte Venues steht auch die Mitsubishi Electric HALLE vor einer typischen Herausforderung im laufenden Betrieb:

Besucherströme sind zwar sichtbar, aber nicht systematisch messbar.

Insbesondere in zentralen Bereichen wie Eingängen und Foyers entstehen dynamische Situationen, die für Betrieb, Sicherheit und Besuchererlebnis entscheidend sind:

  • Wie viele Besucher betreten die Location tatsächlich – und wann?

  • Wie verteilen sich die Gäste im Foyer vor und während der Veranstaltung?

  • Wo entstehen Engpässe oder Wartezeiten?

  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Wartezeiten, Cateringumsätzen und Personaleinsatz?

Diese Fragen lassen sich im operativen Alltag häufig nur anhand von Erfahrungswerten und punktuellen Beobachtungen beantworten. Eine systematische, datenbasierte Entscheidungsgrundlage fehlt.

Technische Leistungen

Um diese Informationslücke zu schließen, hat sich D.LIVE entschieden, den Eingangsbereich und das Foyer der Mitsubishi Electric HALLE mit einer KI-gestützten Videoanalyselösung von CALA. auszustatten.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Einzelmessung, sondern der Aufbau eines zusammenhängenden Systems zur Analyse von Besucherströmen und Bewegungsmustern.

Besucherzählung im Eingangsbereich

Im Eingangsbereich wird ein sensorbasiertes System zur präzisen Erfassung von Besucherströmen implementiert.

Die zentralen Funktionen:

  • Messung von Ein- und Ausgängen in Echtzeit

  • Erfassung von Durchflussraten und zeitlichen Spitzenwerten

  • Analyse der Besucherzahlen für belastbare Aussagen zur Auslastung

Besonderer Wert wird auf die optimale Ausrichtung der eingesetzten Sensoren gelegt, um Bewegungsrichtungen und Besucherströme zuverlässig zu erfassen.

Analyse von Aufenthalts- und Bewegungsmustern im Foyer

Das Foyer dient als zentraler Knotenpunkt für die Besucherströme innerhalb der Venue und bildet damit den Ausgangspunkt für die Customer-Journey-Analysen.

Im Fokus stehen zunächst:

  • Erfassung von Aufenthaltsdauer und Bewegungsmustern

  • Auslastungsanalysen definierter Bereiche und Points of Interest (PoIs)

  • Identifikation stark frequentierter Bereiche und bevorzugter Laufwege

  • Analyse von Zusammenhängen zwischen Wartezeiten, Cateringumsätzen und Personaleinsatz

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten werden Sensoren und Kameras miteinander kombiniert, um eine möglichst hohe Datenqualität zu gewährleisten.

Für spezifische Anwendungsfälle – beispielsweise die aggregierte Erfassung demografischer Merkmale oder die Analyse von Menschenmengen – kommen gezielt Top-Down-Sensoren zum Einsatz, die auch bei hoher Auslastung präzise Ergebnisse liefern.

Systematische Zonendefinition

Ein zentraler Bestandteil des Setups ist die klare Strukturierung der überwachten Flächen.

Dazu gehören:

  • Definition von Eingangs- und Übergangszonen

  • Verknüpfung von Eingangsbereich und Foyer

  • Aufbau eines durchgängigen Gesamtbildes der Besucherbewegungen

Ergänzend wird geprüft, inwiefern bestehende Systeme – beispielsweise vorhandene Kameras oder Datenquellen – integriert werden können, um ein vollständigeres Bild der Besucherströme und Laufwege zu erzeugen.

Zusätzliche Informationen liefern sogenannte Third-Party-Daten, beispielsweise Wetter- und Verkehrsdaten.

Technologische Optimierung im Betrieb

Das Projekt dient gleichzeitig als Referenz für die optimale Kombination unterschiedlicher Technologien.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Kombination von Kamera- und Sensorlösungen

  • Anpassung an räumliche Gegebenheiten wie Deckenhöhe, Sichtachsen und Besucherdichte

  • Kontinuierliche Validierung der Datenqualität im Live-Betrieb

Mehrwerte für den Veranstaltungsbetrieb

Aus dem Projekt ergeben sich konkrete, unmittelbar nutzbare Mehrwerte für den Betrieb der Mitsubishi Electric HALLE.

Mehr Sicherheit durch Transparenz

Durch die kontinuierliche Erfassung und Analyse wird sichtbar, wie sich Besucherströme insbesondere in kritischen Situationen tatsächlich verhalten.

Das ermöglicht:

  • Frühzeitige Erkennung potenzieller Engpässe und Anomalien

  • Fundierte Bewertung von Risikosituationen

  • Datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Sicherheitskonzepte

Effizientere Betriebssteuerung

Die Analyse der Visitor Journey liefert ein präzises Verständnis darüber, wie Flächen genutzt werden und wie Personal optimal eingesetzt werden kann.

Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Wann entstehen Lastspitzen?

  • Welche Bereiche werden zu welchen Zeiten besonders stark frequentiert?

  • Wie verändern sich Besucherströme im Zeitverlauf?

Diese Erkenntnisse unterstützen die gezielte Planung von:

  • Personal und Personaleinsatz

  • Wegeführung

  • Einlass- und Besucherlenkung

  • Kapazitätsmanagement

  • Abstimmung mit Behörden und Partnern

Technologische Weiterentwicklung

Durch den parallelen Einsatz und Vergleich verschiedener Technologien entstehen zusätzliche Erkenntnisse, die als Grundlage für zukünftige Planungen dienen.

Dabei werden unter anderem folgende Fragen untersucht:

  • Welche Systeme liefern unter realen Bedingungen die höchste Datenqualität?

  • Wie lässt sich der Installationsaufwand minimieren?

  • Welche Lösung ist langfristig skalierbar?

Fazit

Von der klassischen Eventlocation zur smarten Venue.

Mit dem aktuellen Setup entwickelt sich die Mitsubishi Electric HALLE zu einer zunehmend datengetriebenen Veranstaltungsstätte.

Insbesondere die Kombination aus präziser Besucherzählung im Eingangsbereich und detaillierter Analyse des Foyers schafft eine neue Qualität der Transparenz.

Sobald die Systeme vollständig in den Live-Betrieb integriert sind, verfügt D.LIVE in der Mitsubishi Electric HALLE über eine moderne technologische Grundlage zur Erfassung und Analyse von Besucherströmen.

Damit entsteht nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch eine neue Basis für fundierte operative Entscheidungen, höhere Sicherheit und ein optimiertes Besuchererlebnis.
Initial Situation

D.LIVE Foyer